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Wiki-Wissen: Dämmung

Milieubild Bodenbelag im Erdgeschoss
Gut gedämmter Fußboden verbessert den Wohnkomfort

Durch eine optimale Wärmedämmung können die Heizkosten um bis zu zehn Prozent gesenkt werden. Vor allem, wenn die übereinander liegenden Räume sehr unterschiedliche Temperaturen ausweisen, ist eine gute Dämmung notwendig. So wirken Wohnräume über unbeheizten Kellern kalt und ungemütlich. Zudem geht die Wärme durch den Boden verloren. Sind die übereinander liegenden Räume beheizt, ist eine Dämmung weniger notwendig. Allerdings sollte auch hier eine Wärmedämmung verlegt werden, wenn eine Fußbodenheizung installiert wird, damit die Wärme nach oben in den Raum und nicht nach unten strahlt.

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Das Wohnklima verbessert sich durch eine gute Wärmedämmung. Der Boden gibt weniger Wärme nach unten ab und bleibt so länger warm. Der Unterschied zwischen fußwarmen und kalten Bodenbelägen bleibt ungeachtet der Wärmedämmung jedoch bestehen. Viele Dämmmaterialien können nicht nur für eine optimale Wärmedämmung, sondern auch für eine zusätzliche Trittschalldämmung eingesetzt werden. Die Schalldämmung ist insbesondere in Mehrfamilienhäusern notwendig.

Wie dämme ich einen Fußboden?

Die Dämmschicht befindet sich zwischen der Bodenplatte und Estrich. Liegt der Estrich ohne feste Verbindung zu den Wänden auf der Dämmschicht auf, wird der Estrich als schwimmend bezeichnet. Soll der Boden auf mineralischem Untergrund verlegt werden, muss eine Dampfbremse unter der Wärmedämmung verlegt werden, damit keine Feuchtigkeit von unten zum Bodenbelag aufsteigen kann. Es wird zwischen Innendämmung und Außendämmung unterschieden. Die Innendämmung erfolgt in den Raum hinein, die Außendämmung unterhalb oder oberhalb des zu dämmenden Raumes. So kann der Boden zum Keller nicht nur von der inneren Seite gedämmt werden. Vielmehr kann es empfehlenswert sein, die Kellerdecke zu dämmen, so dass im Erdgeschoss der Boden nicht durch die neue Aufbauhöhe die Raumhöhe minimiert und Türen und Treppen nicht angepasst werden müssen. Die Dämmung zu kalten Seite ist jedoch nicht immer möglich, beispielsweise wenn Gewölbedecken im Keller die Arbeiten erschweren.

Nachträgliche Wärmedämmung

Beim Neubau werden die aktuellen Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV) eingehalten und damit bereits von Beginn an eine gute Wärmedämmung verbaut. Die nachträgliche Fußbodendämmung im Altbau kann sich hingegen als schwierig erweisen, da alte Bodenbeläge sowie der alte Estrich entfernt werden müssen. Schwimmend verlegte und genagelte oder verschraubte Bodenbeläge können nach der Demontage wiederverwendet werden, verklebte oder mit Mörtel befestigte Bodenbeläge können nicht ein weiteres Mal verbaut werden.

Zudem muss die Aufbauhöhe der Bodenkonstruktion berücksichtigt werden. Eine dicke Dämmschicht erhöht den Bodenbelag, so dass möglicherweise Türen und Zargen sowie Treppenansätze angepasst werden müssen. Zudem verändert sich die Raumhöhe unter Umständen so stark, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Raumhöhe für Wohnräume unterschritten wird. Die Vorschriften für die Raumhöhe sind in der Landesbauordnung zu finden. Der Mindestabstand von Fenstern und Brüstungen zum Fußboden darf ebenfalls nicht die gesetzlichen Vorschriften unterschreiten.


Fußbodenheizung und Wärmedämmung

Insbesondere in Verbindung mit einer Fußbodenheizung ist eine optimale Wärmedämmung notwendig. Ist der Untergrund nicht gedämmt, geht ein großer Teil der Wärme durch die Bodenplatte direkt verloren. Wird eine Fußbodenheizung im Zuge einer Sanierung nachträglich eingebaut, sollte gegebenenfalls eine Wärmedämmung ergänzt werden. Die Wärmedämmung wird unter der Fußbodenheizung verlegt, so dass der Boden nach unten gedämmt ist und die Wärme ungestört nach oben dringen kann. Das Dämmmaterial muss mit Fußbodenheizungen kompatibel sein und darf nicht brennbar sein.

Was ist ausreichend an Fußbodendämmung?

Wie dick die Fußbodendämmung sein sollte, ist abhängig von der Raumsituation und dem verwendeten Material. Räume, die über unbeheizten Räumen wie dem Keller oder über Durchgängen liegen, benötigen eine bessere Dämmung als Räume, die über beheizten Räumen liegen. Die Mindestdämmwerte werden gesetzlich vorgeschrieben und richten sich nach der Raumsituation. Da verschiedene Materialien unterschiedliche Wärmeleitfähigkeiten aufweisen, ist die benötigte Dicke der Dämmschicht vom Dämmmaterial abhängig. Ein Dämmstoff mit geringer Wärmeleitfähigkeit erreicht bei geringerer Dicke die selbe Dämmwirkung wie ein dickeres Material mit höherer Wärmeeitfähigkeit.

Welche Fußbodendämmung gibt es?

Dämmmatte
Beispiel für eine Dämmmatte

Dämmmatten werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Abhängig vom Material unterscheidet sich die Dicke der Unterlage. Ist wie bei einer Sanierung eine geringe Aufbauhöhe erwünscht, bieten sich Unterlagen aus Dämmstoffen mit hohem Wärmedurchlasswiderstand an, beispielsweise Matten aus Polyurethan. Mineralwolle und natürliche Dämmstoffe aus Kork oder Holzfaser-Platten und Matten sind ebenfalls weit verbreitet. Zudem können Schaummatten ausgelegt werden. Anstatt Dämmmaterial von der Rolle oder Dämmplatten zu verwenden, kann Dämmstoff geschüttet werden.

Die Wahl der richtigen Fußbodendämmung hängt mit dem Bodenbelag zusammen. Für ein Klick-Laminat und andere schwimmend verlegte Bodenbeläge sollte eine feste Dämmunterlage mit hoher Druckstabilität gewählt werden. Eine weichere Matte verursacht beim Betreten Schwingungen, die dazu führen können, dass die Klick-Verbindungen brechen. Soll eine Fußbodenheizung verlegt werden, muss eine Dämmunterlage gewählt werden, die mit Fußbodenheizungen kompatibel ist. Die Wahl der richtigen Wärmedämmung ist nicht zuletzt davon abhängig, ob der Boden privat oder industriell genutzt wird. Zudem weisen die Materialien unterschiedliche Eigenschaften auf, denn nicht jedes Material mit wärmedämmenden Eigenschaften lässt sich auch zur Trittschallisolierung verwenden. Soll auch eine Trittschalldämmung verlegt werden, sollte eine Dämmunterlage gewählt werden, die sowohl wärmedämmende als auch trittschallisolierende Eigenschaften aufweist. So können Arbeitsschritte gespart und die Aufbauhöhe möglichst gering gehalten werden.

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