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Wiki-Wissen: Fugen

Milieubild dunkle Bodenfliese mit heller Fuge
Kontrastreiche Fugen setzen das Fliesenformat in Szene

Als Fuge wird ein beabsichtigter Abstand zwischen Bauteilen bezeichnet. Fliesen müssen mit Fugen verlegt werden. Sie werden sowohl mit offenen als auch mit geschlossenen Fugen verlegt. Die offenen Fugen dienen dazu, Bewegungen auszugleichen und werden mit elastischer Dichtmasse aufgefüllt. Geschlossene Fugen machen den Großteil der Fugen bei der Fliesenverlegung aus. Abhängig von dem Verwendungszweck wird die Fugenmasse ausgewählt. Im privaten Bereich kommen in der Regel Fugenmörtel und Silikon zum Einsatz. Achten Sie beim Kauf auf die Kompatibilität mit Ihrer Fußbodenheizung. Im Schwimmbecken müssen Sie eine abdichtende Fugenmasse verwenden.

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Warum Fliesen verfugen?

Die Fugen gleichen die sogenannten Maßtoleranzen der Fliesen aus, denn die Fliesen sind produktionsbedingt unterschiedlich groß. Zudem verbinden die Fugen die Fliesen miteinander und helfen so dabei, dass Gewicht gleichmäßig verteilt wird. Die verschlossenen Fugen sorgen dafür, dass kein Schmutz zwischen die Fliesen dringen kann. Fliesen ohne Fuge zu verlegen ist folglich nicht ratsam und nach der DIN Norm zudem nicht zulässig.

Fugen wirken sich außerdem auf die Optik des Bodens und die Atmosphäre des Raumes aus. An die Fliese angepasste Fugenfarben lassen die Oberfläche einheitlich und kompakt wirken. Auffällige Fugen setzen die einzelnen Fliesen in Szene und betonen die geometrische Wirkung der Elemente. Dunkle Fugen können den Raum kleiner, helle Fugen den Raum größer wirken lassen.

Fugenbreite

Es lässt sich zwischen breiten und schmalen Fugen unterscheiden. Schmale Fugen mit einer Breite von 1,5 mm werden vor allem im Wandbereich eingesetzt. Schmale Fugen liegen allerdings auch im Bodenbereich im Trend. Durch die schmalen Fugen wirkt die Oberfläche einheitlich und flächig. Fliesen mit rektifizierter Kante können mit einer schmalen Fuge verlegt werden. Breite Fugen mit einer Breite von 5 mm und mehr werden im Bodenbereich verwendet und sorgen für ein rustikales Verlegebild.

Die erforderliche Fugenbreite ergibt sich meist aus der Differenz von Nennmaß und Herstellermaß und wird vom Hersteller empfohlen. In der Regel richtet sich die Fugenbreite nach der Kantenlänge der Fliese.

Empfohlene Fugenbreiten:
Kantenlänge bis 100 mm: etwa 2 mm
Kantenlänge 100 – 200 mm: etwa 3 mm
Kantenlänge 200 – 600 mm: etwa 4 mm

Dehnungsfugen

Die Fliesen dehnen sich abhängig von der Temperatur aus beziehungsweise zusammen. Außerdem kann der Untergrund durch Temperaturschwankugen in Bewegung geraten. Damit die Kanten der Fliesen nicht gegeneinanderpressen und die Fliesen nicht zerbrechen, werden Dehnungsfugen an den Rändern des Bodens ausgelassen. Ebenso werden Dehnungsfugen an Übergängen zu Sanitärobjekten, zwischen unterschiedlichen Bodenbelägen und in großen Räumen ausgelassen. Dehnungsfugen im Estrich müssen bei der Verlegung der Fliesen übernommen werden. Die Dehnungsfuge wird mit einer elastischen Dichtmasse aus Silikon oder mit einem Dehnungsfugenprofil aufgefüllt.

Im Fliesen-Wiki weiterlesen

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