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Wiki-Wissen: Oberfläche Fliesen

Bei der Wahl der passenden Fliese spielt neben Farbe und funktionalen Eigenschaften die Oberflächenart eine große Rolle. Die Beschaffenheit der Oberfläche und die Oberflächenveredelung wirken sich auf die Pflegeintensität, die Widerstandsfähigkeit und die Rutschfestigkeit der Fliese aus. Insbesondere im Badezimmer ist es wichtig, rutschhemmende Fliesen mit rauer Oberfläche zu verlegen. Die Oberfläche kann versiegelt, poliert, imprägniert oder keramisch versiegelt werden.

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Glasierte Fliesen

Milieubild glasierte Bodenfliese
Pflegeleicht: glasierte Fliesen

Die Glasur wird entweder beim Einbrandverfahren beim Brennvorgang auf der Fliese eingebrannt oder vor einem zweiten Brennvorgang aufgetragen und durch das Brandverfahren fixiert. Die Glasur gestaltet die Fliese farblich. Glasuren gibt es in unterschiedlichen Glanzgraden: matt, halbmatt und glänzend. Matte Glasuren bieten eine bessere Rutschfestigkeit gegenüber glänzenden Oberflächen.

Die Glasur wird werkseitig aufgetragen. Glasierte Fliesen sind besonders einfach zu reinigen, denn die Oberfläche ist glatt und geschlossen. Sie sind schmutzabweisend und fleckenbeständig. Glasierte Fliesen punkten außerdem mit ihrer Designvielfalt.

Allgemein sind glasierte Fliesen empfindlicher als unglasierte Fliesen. Die Abriebgruppe gibt Auskunft über die Strapazierfähigkeit der glasierten Fliese. Die Härte und Dicke der Glasur beeinflussen, wie widerstandsfähig die Fliese ist.

 

Unglasierte Fliesen

Milieubild unglasierte Fliese
Rutschfest: unglasierte Fliese

Unglasierte Feinsteinzeugfliesen sind äußerst strapazierfähig und widerstandsfähig. Die Oberfläche und der Scherben – der Körper der Fliese – haben die selbe Farbe. Kleine Beschädigungen in der Fliese fallen daher kaum auf. Unglasierte Fliesen können dem Innenraum einen rustikalen Charme verleihen und werden außerdem im Außenbereich verlegt. Häufig kommen unglasierte Fliesen in öffentlichen Gebäuden zum Einsatz. In der Regel wird empfohlen, die unglasierte Fliese zu versiegeln, sofern dies nicht werkseitig bereits erfolgt ist. Bei hellen Fliesen in Kombination mit dunklen Fugen sollte die Fliese vor der Verlegung versiegelt werden, damit die dunkle Farbe nicht in die helle Fliese eindringen kann.

Polierte Fliesen

Milieubild polierte Fliesen in der Wohnküche
Polierte Fliesen

Die Oberfläche von polierten Fliesen wird abgeschliffen, so dass die Fliese glänzt. Durch den Schliff werden kleine Poren geöffnet. In der Regel empfehlen die Hersteller, die polierte Fliese nachträglich zu imprägnieren, wenn dies nicht bereits werkseitig erfolgt ist. Die Imprägnierung dringt in die Poren, verschließt diese und verhindert dadurch, dass Schmutz, Flüssigkeiten, Fette und Öle in die Fliese eindringen. Die Imprägnierung dringt – im Gegensatz zur Versiegelung – tief in die Poren der Fliese ein und schützt das Material. Sie verändert die Farbe der Fliese nicht beziehungsweise kaum.

Fliesen können auch nur teilweise poliert werden. Durch die halbpolierte Oberfläche ergeben sich fließende Farbübergänge.

 

Versiegelte Fliesen

Fliesen können auf unterschiedliche Weise versiegelt werden. Allgemein ist die Versiegelung ein Schutzfilm, der die Oberfläche der Fliese schützt und meist erkennbar ist. Die Versiegelung verleiht der Oberfläche einen Glanz, vermindert zugleich allerdings die Rutschfestigkeit. Die keramische Versiegelung wird werkseitig vorgenommen durch einen speziellen Herstellungsprozess. Die Oberfläche der Fliese wird verdichtet, wodurch die Fliese vor Verschmutzungen geschützt wird. Eine Imprägnierung sollte nicht zusätzlich vorgenommen werden, denn durch die Versiegelung kann das Imprägniermittel nicht in die Tiefe dringen.

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