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Wiki-Wissen: Falttür

Falttür von Marley
Falttüren mit Glaseinsatz sind ein besonderer Hingucker

Die Falttür lässt sich wie eine Ziehharmonika zusammenfalten und wieder entfalten. Im Gegensatz zur verbreiteten Anschlagtür kommt die Fallttür ohne Ausschwenkbereich raus. Dadurch ist sie ähnlich wie die Schiebetür besonders platzsparend und kann auch in kleinen Räumen eingesetzt werden.

Die Falttür besteht aus Lamellen, die über eine Gelenkverbindung aus elastischem Kunststoff verbunden werden. Die Lamellen werden in die Gleitschiene eingehängt. Durch Arretierung kann die Öffnungsbreite der Tür angepasst werden.

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Vorteile von Falttüren

  • besonders platzsparend
  • einfaches Einbauen
  • kostengünstig in der Anschaffung
  • individuell einstellbar
  • geräuscharm
  • Lamellen lassen sich nach Bedarf kürzen
  • Lamellen können problemlos ersetzt werden
  • Sondermaße lassen sich durch Zusatzlamellen oder Sonderanfertigung realisieren

 

Aufbau einer Falttür
Aufbau einer Falttür

Aufbau der Falttür

Lamellen

Bei Falttüren werden die einzelnen Profile, aus denen die Tür besteht, als Lamellen bezeichnet. Sie werden meist aus Kunststoff gefertigt. Besonders leicht sind doppelwandige Lamellen. Zugleich sind sie stabil. Sie können zusäzliche Lamellen kaufen und in Ihrer Falttür verbauen. Defekte Lamellen können Sie einfach ersetzen. Lamellen lassen sich mit einer Säge kürzen.

Gleitschiene

Als Gleitschiene wird der Teil einer Falttür bezeichnet, in dem die einzelnen Lamellen eingehängt werden. Sie trägt die Falttür. Die Lamellen bewegen sich bei Öffnen und Schließen der Tür innerhalb der Schiene. Bei der Schiene handelt es sich um eine Gleitschiene und nicht um eine Laufschiene. Sie ermöglicht die Bewegung durch Gleitmittel und nicht durch Laufelementen. Dadurch ist die Falttür besonders geräuscharm. Ein Stopper verhindert, dass die Lamellen aus der Schiene heraus fallen.

Gleiter

Der Gleiter sitzt auf der Oberseite der Lamellen und ermöglicht das Einhängen in die Gleitschiene. Bei den Gleitern handelt sich um wartungsfreie Spezial-Gleiter, die für einen langjährigen und geräuscharmen Betrieb ausgelegt sind.

Gelenkverbinder

Die Gelenkverbinder der Falttüren bestehen aus dauerelastischem Weich-Kunststoff. Der Kunststoffverbund aus einem harten und einem elastischen Kunststoff gibt der Lamelle Halt und Beweglichkeit. Dies ermöglicht die Faltung der Lamellen.


Einbauen der Falttür

Falttüren lassen sich sehr einfach einbauen. Die Tür ist flexibel einsetzbar und eignet sich für unterschiedliche Türbreiten und -höhen. Durch zusätzliche Lamellen kann die Tür problemlos verbreitert werden. In wenigen Schritten bauen Sie die Falttür zusammen und befestigen Sie in der Wandlaibung oder der Durchgangszarge.

1. Breite und Höhe der Türöffnung messen

Zunächst muss die Türöffnung ausgemessen werden, um die nötige Breite und Höhe der Bauteile zu ermitteln. Tragen Sie die Werte in die Montageanleitung ein. Aus dieser können Sie die notwendigen Abzüge entnehmen. Die Abzüge ergeben sich aus der Höhe der zu verbauenden Elemente. Da die Lamellen in der Gleitschiene befestigt werden und nicht an der oberen Kante der Laibung, müssen sie einige Zentimeter kürzer sein als die Gesamthöhe der Laibung.

2. Zuschneiden der Schienen

Schneiden Sie nun die rechte und die linke Anschlagsschiene auf Maß. Beachten Sie hierbei die geforderten Abzüge. Eine der seitlichen Schienen stellt das Gegenstück zur Schlosslamelle dar. Anschließend sägen Sie die Gleitschiene zurecht. Die Länge dieser Schiene richtet sich nach der Breite Ihres Durchgangs.

3. Lamellen zuschneiden

Die Lamellen können durch Kürzen an die individuellen Begebenheiten angepasst werden. Schneiden Sie die Lamellen ebenso wie die Halblamellen und Gelenkleisten auf die richtige Länge zurecht. Ebenso wird die Lamelle mit dem Schloss gekürzt. Auch hier gilt es, die notwendigen Abzüge in der Höhe zu beachten, damit die Tür anschließend in die Türöffnung passt. Für Lamellen mit Fenstern werden Abschlussblenden mitgeliefert, die werden einfach am unteren Ende der Lamelle verklebt.

4. Gleiter montieren

Die Falttür mit hängender Konstruktion wird an einer Gleitschiene eingehängt. Hierfür müssen die Gleiter an den Lamellen befestigt werden. Der Anfangsgleiter muss an der Lamelle mit dem Schloss verschraubt werden. Die Halblamellen werden mit Winkelgleitern ausgestattet.

5. Lamellen verbinden

Die Lamellen werden mit Hilfe der Gelenkleisten verbunden. Verschrauben Sie die Leisten oben und unten. Und schieben Sie anschließend alle Lamellen auf Paketgröße zusammen. Messen Sie nun die Breite aus.

6. Türstopper einbauen

Damit die Falttür nicht aus der Gleitschiene fällt, muss ein Stopper eingebaut werden. Übertragen Sie die Breite der gefalteten Lamellen auf die Gleitschiene und bohren Sie mit Hilfe eines Clips als Bohrschablone ein Loch. Entfernen Sie anschließend die Schablone und verbreitern Sie nun das Loch, so dass der Stopper eingesteckt werden kann.

7. Clips verschrauben

Die Clips halten die seitlichen Schienen und die Gleitschiene der Falttür. Die Clips werden in der Zarge oder in der Wand verschraubt. Die nötigen Abstände hierfür entnehmen Sie der Montageanleitung Ihres Modells. In der Regel sind die Abstände der Clips für die oben montierte Gleitschiene geringer, denn diese Schiene hält das Gewicht der Tür. Achten Sie darauf, welche Clips an der Schlossseite verbaut werden sollen.

8. Falttür einhängen

Streichen Sie nun die Gleiter mit dem Gleitmittel ein und schieben Sie die Lamellen in die Gleitschiene. Anschließend werden erst die Gleitschiene und dann die Seitenschienen in den Clips befestigt. Das Schloss lässt sich nun – wenn nicht in einem vorherigen Schritt von der Montageanleitung gefordert – einfach in die Lamelle schieben.

Arretierung der Falttür

Durch einen ausfahrenden Kunststoffdorn ist es möglich, die Falttüren an beliebiger Stelle zu positionieren, so dass die Tür nicht an eine feste Stellung gebunden ist. Durch einen Dorn aus Kunststoff kann die Falttür auch bei empfindlichen Bodenbelägen eingesetzt werden und sie hinterlässt keine Einkerbungen.

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